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Integrierte Netzplantechnik

Der Begriff Netzplantechnik umfasst „alle Verfahren zur Analyse, Beschreibung, Planung, Steuerung und Überwachung” von Abläufen auf der Grundlage der Graphentheorie, unter Berücksichtigung von Zeit und Einsatzmittel bzw. Ressourcen.

Die in der apintra Software integrierte Netzplantechnik arbeitet nicht nach den sonst üblichen Verfahren des NetChange, denn die sind uns zu ungenau. Damit das System jederzeit korrekt und optimal auf Veränderungen reagiert, kalkulieren wir jeweils den kompletten neuen Netzplan.

Durch Hinzuziehung von Wirkungsgraden sowohl beim Material als auch bei Kapazitäten wird das System für Neuberechungen optimiert und die Aussagekraft präziser.

Der Rechenprozess beginnt je nach Bedarf entweder bei den Startvorgängen und setzt von diesen ausgehend den frühestmöglichen Starttermin der nachfolgenden Vorgänge fest (Vorwärtsplanung) oder bei den letzten Vorgängen des Netzes (die keinen Nachfolger mehr haben) und setzt dann die spätesten Fertigstellungstermine der jeweils vorgelagerten Vorgänge fest (Rückwärtsplanung). Durch Kombination beider Methoden, ausgehend von einem definierten Start- und einem definierten Endtermin, ergeben sich dadurch für jeden Vorgang neben der Dauer folgende vier weitere wichtige Eigenschaften:

  • Frühester Anfangszeitpunkt (FA) (aus Vorwärtsplanung)

  • Frühester Endzeitpunkt (FE) (aus Vorwärtsplanung und jeweiliger Dauer)

  • Spätester Endzeitpunkt (SE) (aus Rückwärtsplanung)

  • Spätester Anfangszeitpunkt (SA) (aus Rückwärtsplanung und jeweiliger Dauer)

Pufferzeit:
Die Pufferzeit ist ein zeitlicher Spielraum für die Ausführung eines Vorganges, so genannte Zeitreserven. Dieser Spielraum kann durch Verschiebung des Vorganges und/oder durch Verlängerung (Dehnung) der Vorgangsdauer genutzt werden.